Traumprofil, Absage, Frust: Wahrheiten über Bewerbungen

Absagen fühlen sich unfair an. Es liegt nicht an fehlender Qualifikation, sondern an Faktoren

Sie erfüllen jede Anforderung, bringen die nötige Erfahrung mit und waren im Vorstellungsgespräch überzeugt? Und trotzdem kommt die berühmte Nachricht mit den drei gefürchteten Worten: „Wir haben uns entschieden …“

In sozialen Netzwerken sammeln sich regelmäßig die Geschichten enttäuschter Bewerber: „Ich war die perfekte Besetzung – warum haben sie mich nicht genommen?“ Der Frust ist verständlich. Schließlich liest sich manche Stellenausschreibung tatsächlich wie eine persönliche Einladung: genau die Ausbildung, genau die Erfahrung, genau die gewünschten Fähigkeiten.

Doch die Realität im Bewerbungsprozess ist komplizierter. Denn Unternehmen suchen nicht immer nur den Kandidaten mit der längsten Liste an Qualifikationen. Manchmal entscheidet ein Detail, das in keiner Stellenanzeige steht: die Chemie im Gespräch, die Erwartungen an die Rolle, interne Veränderungen oder schlicht ein anderer Bewerber, der im entscheidenden Moment besser gepasst hat.

Heißt das, Bewerber machen alles richtig und haben einfach Pech? Nicht immer. Unsere Coachin kennt acht unbequeme Wahrheiten über Absagen – und verrät, welche Stellschrauben Kandidaten selbst beeinflussen können.

Denn eines ist sicher: Eine Absage bedeutet nicht automatisch, dass Sie ungeeignet sind. Aber sie kann ein wertvoller Hinweis sein, genauer hinzuschauen.