Hitzefrei bei über 30 Grad Innentemperatur – das gibt es vielleicht in der Schule, aber kaum am Arbeitsplatz. Wer im Büro keine Klimaanlage hat oder gar im Freien unter sengender Sonne arbeiten muss, leidet an heißen Tagen. Bei Müdigkeit und Kreislaufproblemen als mögliche Folgen haben Arbeitgeber selbst ein Interesse, ihren Mitarbeitern ein gutes Klima zu schaffen.
1. Wärmequellen ausschalten
Drucker, Kopierer, Monitore, Lampen – elektrische Geräte heizen Räume zusätzlich auf. Ausschalten, was nicht für die Arbeit gebraucht wird.
2. Sinnvoll lüften
Statt Fenster dauerhaft gekippt zu haben, bringt Stoß- oder Querlüften zur richtigen Zeit mehr kühle Luft in den Raum. Lüften Sie also frühmorgens, bevor es draußen warm wird. Auch Reinigungsper so nal kann gebeten werden, Fenster zu öffnen, wenn Mitarbeiter später aus dem Haus sind.
3. Arbeitszeiten umlegen
Wenn möglich, können Arbeits zeiten an die Temperaturen angepasst werden. So kann zum Beispiel im Rahmen
der Gleitzeit in den kühleren Morgen- oder Abendstunden gearbeitet werden. Was Pausen angeht, sind mehrere
kurze Pausen zur Abkühlung sinnvoller als eine längere Pause.
4. Schatten spenden
Im Büro helfen vor den Fenstern helle Jalousien, Vorhänge oder UV-Schutzfolien. Jalousien am besten auch nach Feierabend unten lassen. Schatten schaffen. Bei der Arbeit draußen kann man darauf achten, den Arbeitsplatz jeweils in den Schatten zu verlegen, ggf. können Zelt, Sonnen segel oder -schirm genutzt werden.
5. Genug trinken:
Alle Beschäftigten sollten ausreichend Flüssigkeit zur Ver – fügung haben. Achtung: Zu kalte Getränke können zu Magenbeschwerden führen. Und zu viel Zuckerhaltiges trocknet den Körper eher aus. Am besten sind Leitungswasser, natriumhaltiges Mineral wasser, verdünnte Säfte oder Saftschorlen.
